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Kohlweißling
Kohlweißling (Pieris brassicae) eigentlich: Großer Kohlweißling ; dieser Schmetterling ist über weite Gebiete Europas sowie über Nordafrika und die gemäßigten Gebiete Asiens verbreitet und bevorzugt in Gärten und in der Nähe von Feldern zu finden. Der Kohlweißling
Opossums
Beuteltiere (Marsupialia) 1. Verbreitungsgebiet Das Verbreitungsgebiet der Beuteltiere ist Australien, Nord- und Südamerika sowie Neuguinea. Beuteltiere bevorzugen als Lebensräume eigentlich Waldgebiete, sind aber auch in Graslandschaften anzutreffen. 2. Körperbau

  


Waltiere

(Cetacea)

auch: Wale ;

1. Allgemeines Waltiere sind in vielen Arten über die Meere der gesamten Welt verteilt. Sie haben sich dem Leben im Wasser vollständig angepasst und wären heute unfähig, an Land zu überleben. Die großen Meeressäuger weisen nur noch in ihrer Keimesentwicklung Phasen auf, die auf ihre Verwandtschaft mit den Landsäugetieren schließen lassen.

2. Evolutionäre Entwicklung Der Übergang der Waltiere zum Leben im Wasser fand vermutlich in der jüngsten Kreidezeit statt (also vor etwa 75 bis 65 Millionen Jahren). Aus dem Eozän sind so genannte Urwale bekannt, die man als Archaeoceti bezeichnet. Diese Tiere glichen eher Schlangen und lebten vorwiegend amphibisch. Das Gebiss der Archaeoceti war raubtierähnlich. Erst im späten Eozän haben sie sich an ein Leben im Wasser angepasst. Am Ende des Eozäns verschwanden diese Urwale ganz und seit dem Oligozän sind die ersten Vorkommen von Barten- und Zahnwalen bekannt.

3. Körperbau Die äußere Gestalt der Wale erinnert eher an die von Fischen als an die von Säugetieren. Das wird unter anderem deutlich an ihrer torpedoartigen Körperform, am weitgehenden Fehlen eines Haarkleides, an den zu Flossen umgewandelten Vorderbeinen, den fehlenden Ohrmuscheln und dem als Hauptfortbewegungsorgan dienenden Flossenschwanz. Im Gegensatz zu Fischen besitzen Waltiere jedoch keine Kiemen und sind so gezwungen, zum Luftholen an die Wasseroberfläche zu kommen. Der Vorgang des Aus- und Einatmens dauert lediglich ein bis zwei Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne können große Wale etwa 2 000 Liter verbrauchte Luft durch ihr weit oben am Schädel liegendes Nasenloch ("Spritzloch") ausstoßen. Diese Dampfwolke, der so genannte Blåst ("Blaswolke"), erhebt sich bis zu neun Meter hoch über den Wasserspiegel und ist in der feuchten, kalten Luft der Arktis und Antarktis weithin sichtbar. Die Mundöffnung aller Walarten ist im Vergleich mit anderen Tieren sehr groß und mit Barten oder Zähnen besetzt.

Wale besitzen einen besonders ausgeprägten Gehörsinn, der ihnen eine Orientierung oder Verständigung mittels Echolot ermöglicht. Auch der Gesichtssinn der Wale ist gut ausgeprägt, da sie sich an der Wasseroberfläche mithilfe ihrer Augen orientieren müssen. Der Geruchssinn der meisten Walarten ist durch ihre ausschließlich aquatische Lebensweise so gut wie nicht mehr vorhanden. Man vermutet, dass im Gegensatz dazu der Geschmackssinn relativ gut funktioniert.

Manche Walarten können bis zu 33 Meter lang werden; es gibt aber auch Flusswale, die nur wenig länger als einen Meter werden. Die schwereren Walexemplare wiegen über 130 Tonnen. Der leichteste Vertreter dieser Tierordnung wiegt 23 Kilogramm.

4. Ernährung und Fortpflanzung Waltiere ernähren sich meist von Plankton und kleineren Fischarten. Sie fressen aber je nach Art auch Algen und Seegras.

Die Fortpflanzung der Wale läuft unterschiedlich ab. Nach einer Tragzeit, die je nach Größe zwischen zehn und 16 Monaten beträgt, bringt das Weibchen meist ein bereits sehr gut entwickeltes Jungtier zur Welt, das sofort sanft an die Wasseroberfläche gestossen wird, um zum ersten Mal zu atmen. Zwillingsgeburten kommen bei Walen in etwa so selten vor wie bei Menschen. Durch die nährstoffreiche Milch, die die Jungwale noch etwa ein Jahr zu sich nehmen, wachsen sie schnell heran und werden mit etwa vier bis sechs Jahren geschlechtsreif.

5. Waljagd Schon früh begann der Mensch, Wale zu jagen, um sie für seine Zwecke zu nützen. Besonders das Fett war zur Herstellung von Öl von Bedeutung. Aus dem wertvollen Rohstoff gewann man Margarine, Seife, Creme, Linoleum, Kunstharz usw.

Heute sind viele Walarten in ihrem Bestand gefährdet und stehen auf der Roten Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens.

6. Systematik Ordnung aus der Klasse der Säugetiere (Mammalia) .

Man unterscheidet zwei Unterordnungen: Bartenwale (Mystacoceti) Zahnwale (Odontoceti)