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Eidechse
Eidechsen (Lacertidae) eigentlich: Echte Eidechsen ; Echte Eidechsen sind in über 200 Arten nur in der Alten Welt verbreitet und besiedeln die unterschiedlichsten Lebensräume. Die kleinen bis mittelgroßen Echsen erreichen eine Körperlänge von bis zu 90 Zentimetern,
Archaeopterix
Archaeopterix ("Sehr alter Flügel") eines der berühmtesten Urzeittiere überhaupt. Es lebte vor ca. 150 Millionen Jahren (Jura). Bei dem mit 60 Zentimetern Länge etwa huhngroßen Tier handelt es sich um ein Zwischenwesen aus Saurier und Vogel. Es besaß eine Spannweite

  


(Panthera tigris)

1. Verbreitungsgebiet

Einst bevölkerte der Tiger große Teile Asiens: Vorder- und Hinterindien, China, Sumatra, Java und Bali. Heute sind alle Unterarten – außer dem Indischen Königstiger (Panthera tigris tigris) – äußerst gefährdet und stehen knapp vor der Ausrottung. Am häufigsten ist der Tiger heute noch in Vorderindien zu finden.

Der Lebensraum des Tigers sind Berg-, Regen- und Mangrovenwälder, aber auch die sibirische Taiga und feuchte Schilfdickichte.

2. Körperbau

Die größte aller Raubkatzen besitzt eine auffällige Fellmusterung, die aus einem gelblichbraunen bis rötlichen Grundton und unregelmäßigen braunen bis schwarzen Streifen besteht. Die Bauchseite sowie die Innenseite der Beine sind weiß gefärbt.

Der Tiger kann bis zu 280 Zentimeter lang werden und häufig übersteigt seine Schulterhöhe einen Meter. Auf der Jagd kann er dank seiner muskulösen Hinterbeine Sprünge bis zu sechs Meter machen, in abschüssigem Gelände springt er sogar bis zu zehn Meter weit. Auch im Hochsprung überwindet die Riesenkatze spielend 1,80 Meter hohe Hindernisse. Der Tiger ist im Gegensatz zu vielen anderen Katzen ein guter Schwimmer. Er schwimmt so ausdauernd, dass er sogar größere Flüsse überwinden kann. In den nördlichen Regionen seines Verbreitungsgebietes macht ihm auch Schnee nichts aus. Der Sibirische Tiger (Panthera tigris altaica) erträgt Temperaturen bis zu minus 45 °C ohne Schwierigkeiten. Seine bis zu fünf Zentimeter dicke Fettschicht am Bauch und an den Flanken schützt ihn vor der schneidenden Kälte.

3. Ernährung und Lebensweise

Tiger sind grundsätzlich Einzelgänger, leben aber auch paarweise zusammen. Dann helfen sie sich gegenseitig bei der Jagd.

Sie ernähren sich vornehmlich von großen Säugetieren, wie Hirschen, Wildschweinen und Antilopen, aber wenn nötig fressen sie auch Kleinsäuger, Fische oder Insekten.

4. Fortpflanzung

Alle zwei bis drei Jahre wirft das Tigerweibchen nach einer Tragzeit von knapp vier Monaten bis zu sechs Junge. Obwohl sie so viele Junge zur Welt bringt, überleben doch nie mehr als ein bis zwei Junge, die die Mutter, wenn nötig sogar selbst tötet. Die Mutter säugt ihre Jungen noch rund ein halbes Jahr, aber bereits nach acht Wochen bekommen sie zum ersten Mal fleischliche Nahrung. Die Mutter ist gut zwei Jahre mit der Aufzucht der Jungen beschäftigt.

5. Systematik

Art mit mehreren Unterarten aus der Gattung der Eigentlichen Großkatzen (Panthera) , die zur Gattungsgruppe der Großkatzen (Pantherini) zählt.

Unterarten:

  • Bali Tiger (Panthera tigris balica)
  • Chinesischer Tiger (Panthera tigris amoyensis)
  • Indochina Tiger (Panthera tigris corbetti)
  • Java Tiger (Panthera tigris sondaica)
  • Kaspi Tiger (Panthera tigris virgata)
  • Königstiger (Panthera tigris tigris)
  • Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica)
  • Sumatra Tiger (Panthera tigris sumatrae)