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Boa Constrictor
Boas (Boinae) eigentlich: Boaschlangen ; Boaschlangen kommen vor allem in Südamerika und auf Madagaskar vor. Ihr bevorzugter Lebensraum sind lichte Wälder. Einige kleinere Arten sind Baumbewohner, viele lauern ihrer Beute gut versteckt im Gebüsch auf. Vertreter
Uhu
Uhus (Bubo) Uhus sind mit Ausnahme von Australien über die gesamte Welt verbreitet, wo sie bevorzugt in dichte Wälder besiedeln und vorwiegend nachts aktiv sind. Alle Vertreter der Unterfamilie der Echten Eulen unterscheiden sich von denen der Unterfamilie der

  


Ursprungsland: Deutschland.

Herkunft und Geschichtliches

Über die Herkunft des Rottweilers bestehen die verschiedensten Ansichten, darunter ist auch die Behauptung, dass die Urahnen der Rottweiler in den damaligen römischen Legionen zu finden sind. Die Aufgabe des Rottweilers in der Vergangenheit Vieh zu treiben und zu bewachen, auch der Körperbau, macht die enge Verwandtschaft mit den Sennenhunden deutlich.[1] Im Verlauf von mehreren Jahrzehnten wurden diese Hunde auf Lebenstüchtigkeit, Intelligenz, Ausdauer und Treibeigenschaften gezüchtet. Sie wurden somit unentbehrliche Helfer der Viehhändler und Metzger. Dieser Hund war am häufigsten in und um die damalige Reichsstadt Rottweil verbreitet, und so erhielt er im Mittelalter den Namen Rottweiler.

Rottweil war im 19. Jahrhundert ein Viehhandels-Zentrum, von dem aus Rinder und Schafe vor allem in den Breisgau, ins Elsass und ins Neckartal getrieben wurden. Der Viehhandel lag hauptsächlich in den Händen der Metzger. Sie waren es, die Hunde zum Bewachen und Treiben der Groß Viehherden einsetzten und zu ihrem Verwendungszweck als Metzgerhunde züchteten.

Im Laufe der Zeit wurde das Vieh durch Aufkommen der Eisenbahn und anderer Fahrzeuge auf andere Art transportiert und der Rottweiler verlor seinen Verwendungszweck. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Gebrauchswert dieser Rasse im Polizeidienst erprobt, und im Jahre 1910 wurde der Rottweiler als Polizei- und Militärhund anerkannt

Beschreibung

Der Rottweiler erreicht eine Schulterhöhe von knapp 70 Zentimetern und wird dabei um die 40 Kilogramm schwer. Sein Körperbau wirkt massiv, das kurze dichte Fell des robusten Hundes ist schwarz mit rötlich braunen Abzeichen.Er gilt als eigenwilliger Hund, der mit fester Hand erzogen werden muss, damit er sich seinem Halter unterordnet. Der Rottweiler ist schwierig im Umgang mit anderen Hunden, aber sehr gelehrig. Deshalb gilt er als guter Polizei-, Schutz- und Rettungshund.

Wesen

Die FCI beschreibt im Rassestandard den Charakter des idealen Rottweilers folgendermaßen: „Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, kinderliebend, ist er sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt.

Rassenproblematik

Durch Beißvorfälle hat der Rottweiler teilweise einen schlechten Ruf bekommen. Der Rottweiler ist ein großer und starker Hund, von dem eine Gefährdung ausgehen kann.

Eine Untersuchung der "Centers for Disease Control and Prevention", die tödliche Bissverletzungen durch Hunde in den USA zwischen 1979 und 1998 auswertete, kommt zum Schluss, dass Hunde vom Typ sowie Rottweiler zusammen mehr als die Hälfte aller Todesfälle durch Hundebisse verursachten.[3] Eine im Jahr 2002 veröffentlichte Schweizer Untersuchung zu medizinisch versorgten Hundebissverletzungen kommt zu dem Ergebnis, dass Hunde vom Typ Rottweiler verglichen mit ihrer Häufigkeit in der Hundepopulation überdurchschnittlich oft beißen.[4] In einer Studie des Instituts für Tierschutz und Tierverhalten der Freien Universität Berlin wird dem Rottweiler (hinter dem Deutschen Schäferhund) eine hohe Auffälligkeitsrate nachgewiesen.[5]

Der Rottweiler wird in einigen deutschen Bundesländern als Listenhund geführt, und seine Haltung unterliegt daher in diesen Ländern bestimmten Einschränkungen. Aufgrund einer Statistik des Deutschen Städtetages von 1997 wurde der Rottweiler zum 1. November 2002 in die Kategorie II der Kampfhundeverordnung in Bayern aufgenommen und muss in bestimmten Bundesländern einen Wesenstest durchlaufen.[6]

In Österreich steht der Rottweiler in zwei von drei listenführenden Bundesländern (Wien und Niederösterreich) auf der Rasseliste. Je nach Bundesland ist ein "Hundeführerschein" (Wien) oder ein "Sachkundenachweis" (Niederösterreich) zur Haltung erforderlich.[7]

In der Schweiz führen zwölf der dreizehn Kantone mit Rasselisten den Rottweiler auf ihren Listen, die Haltung ist in diesen Kantonen bewilligungspflichtig. In den Kantonen Genf und Wallis sind Haltung, Zucht und Einfuhr verboten.

Systematik

Schutzhunderasse aus der Unterart Haushunde (Canis lupus familiaris) .