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Morpho grandensis
Schmetterlinge (Lepidoptera) Schmetterlinge stellen neben den Käfern die größte Ordnung im Insektenreich dar. Mit über 100 000 Arten besiedeln Schmetterlinge mit Ausnahme der Antarktis sämtliche Regionen der Erde. Durch ihre Größe und die unterschiedliche Farbenpracht
Wanderfalke
Wanderfalken (Falco peregrinus) Wanderfalken sind in der ganzen Welt verbreitet, mit Ausnahme der Antarktis. Sie leben an Küsten und im Binnenland. Der bis zu 50 Zentimeter lange, oben bläuliche, unten schiefergraue Jäger überfällt fliegende Vögel, von denen er sich

  


Rothirsch

(Cervus elaphus)

auch: Edelhirsch ;eigentlich: Europäischer Rothirsch ;

1. Verbreitungsgebiet Das Verbreitungsgebiet dieser bei uns am besten bekannten Hirschart sind lichte Auwälder und Bergweiden in ganz Europa; aber auch in Nordafrika, Nordamerika und Asien findet man Rothirsche.

2. Körperbau Der Europäische Rothirsch erreicht eine Schulterhöhe von 150 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 450 Kilogramm. Die Weibchen sind erheblich kleiner als die Männchen. Ihr Fell ist im Sommer rötlich, im Winter graubraun gefärbt. Der männliche Hirsch bildet ab dem zweiten Lebensjahr ein Geweih aus, das je nach Alter, Ernährung und Reviergröße unterschiedlich groß wird. Einmal pro Jahr (zwischen Februar und April) wirft der Hirsch sein Geweih ab, das sich bis August wieder voll ausbildet. Das Geweih des Hirsches wird jedes Jahr um ein Sprossenpaar erweitert. Zwölf- bis Vierzehnender sind bei Rothirschen keine Seltenheit; der Kurfürst Friedrich III. soll angeblich im 17. Jahrhundert einen 66-ender erlegt haben, dessen Geweih bis heute erhalten ist.

Hirsche ernähren sich vornehmlich von Gräsern, Beeren und der Rinde von Bäumen. Häufig richtet das Verbeißen der Bäume im Wald großen Schaden an, weshalb die Tiere vielerorts bejagt werden.

3. Lebensweise und Fortpflanzung Hirsche sind gesellige Tiere und leben häufig in Rudeln; die Weibchen bilden zusammen mit den Jungtieren ein Rudel, die Männchen leben meist als Einzelgänger. Nur in der Brunstzeit werden die Männchen von den Weibchen geduldet. Die Hirsche kämpfen erbittert um die Weibchen, indem sie ihre Geweihe gegeneinander schlagen, oder ineinander verhaken und durch Schieben und Drücken ausmachen, wer der Stärkere ist und Anspruch auf das die Hirschkuh hat. Oft verkeilen sich die Geweihe der Hirsche dabei so stark, dass sie sich nicht mehr trennen können und einen erbärmlichen Hungertod sterben müssen.

Wenn der Kampf erfolgreich ausgetragen wurde, versammelt ein großer Platzhirsch einen ganzen Harem von Weibchen um sich. Die Paarung beginnt und nach einer Tragzeit von rund acht Monaten bringt das Weibchen meist ein Junges zur Welt, das zu seinem eigenen Schutz weiße Flecken hat und noch knapp ein halbes Jahr von der Mutter gesäugt wird.

4. Systematik Art aus der Gattung der Rothirsche (Cervus) , die zur Unterfamilie der Echten Hirsche (Cervinae) zählt.