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Dachs
Marder (Mustelidae) Die Vielzahl der Unterfamilien, in die sich die Familie der Marder aufteilt, lässt schon vermuten, dass die zu ihr zählenden Tiere sehr unterschiedlich sind. So ist zum Beispiel das Zwergwiesel mit nur 13 Zentimeter Länge das kleinste Landraubtier
Gelbrandkäfer
Gelbrandkäfer (Dytiscus marginalis) Der Gelbrandkäfer ist in ganz Europa (bis auf die Iberische Halbinsel), Japan und Nordamerika verbreitet, sein bevorzugter Lebensraum sind kleinere Gewässer wie beispielsweise Teiche und Tümpel. Bei ungünstigen Nahrungsbedingungen

  


Pferde

(Equidae)

1. Verbreitungsgebiet Die Familie der Pferde ist sehr vielgestaltig. Ihr Lebensraum erstreckt sich über spärlich bewaldete Gebiete, Waldsteppen aber auch Halbwüsten und Wüsten in Afrika, Asien, Europa und Amerika.

2. Körperbau Die Besonderheit der Pferde ist ihre Einhufigkeit; nur die mittlere Zehe ist erhalten; sie endet in einem Huf. Von der zweiten und dritten Zehe ist nur noch ein Rest übrig geblieben.

Pferde können Widerristhöhen von knapp zwei Metern und Kopf-Rumpflängen von über zwei Metern erreichen. Ihre langen Beine und das starke Sprunggelenk machen sie zu ausgezeichneten Läufern. Außer durch Flucht können sich die Tiere sonst nur durch Bisse und Hufschläge gegen ihre Feinde wehren. Sie besitzen einen sehr gut entwickelten Geruchs- und Gehörsinn, durch den sie frühzeitig vor Gefahren gewarnt werden. Pferde haben einen länglichen Kopf und weit nach hinten versetzte Augen. Ihre Ohren verlaufen tütenartig nach oben, ihr Gebiss weist zwischen 36 und 40 Zähnen auf. Pferde haben eine sehr bewegliche, weiche und gut entwickelte Oberlippe.

3. Gefährdung und Lebensweise Der größte Feind des Pferdes ist neben dem Wolf der Mensch, der vielerorts bewusst alle Wildpferde ausrottete, aus Angst, dass diese die mühsam gezähmten Hauspferde wieder in die Wildnis entführen könnten.

Und wirklich sind Pferde ausgesprochen gesellige Tiere, die in Herden von bis zu zehntausend Tieren zusammenleben. Innerhalb dieser Herden bilden sich Familienverbände, in denen der Hengst Leittier ist. Besonders den wehrlosen Fohlen bietet die große Herde idealen Schutz vor Raubtieren.

Pferde ernähren sich hauptsächlich von Gras, Wurzeln und Blättern.Nach einer Tragzeit von einem knappen Jahr bringt die Stute immer nur ein Fohlen zur Welt.

4. Geschichte Die Evolution des Pferdes kann man bis ins Eozän zurückverfolgen. Ursprünglich hatte das damals dachsgroße Säugetier noch vier Zehen an den Vorder- und drei Zehen an den Hinterläufen. Im Miozän entwickelte sich daraus eine Gattung, die heute als Mesohippus bekannt ist. Über mehrere Jahrtausende entwickelte sich daraus über mehrere Stufen in der Neuzeit die Gattung des so genannten Equus, wie es uns heute bekannt ist. Heute hat die Gattung der Pferde ihren Höhepunkt bereits hinter sich.

5. Systematik Familie aus der Überfamilie der Pferdeartigen (Equoidea) mit einer Gattung, der der Pferde (Equus) .

Untergattungen:Echte Pferde (Equus im engeren Sinne) Echte Zebras (Hippotigris) Grévyzebras (Dolichohippus) Esel (Asinus) Halbesel (Hemionus)