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Dimetrodon
Dimetrodon lebte vor etwa 260 Millionen Jahren (im Perm). Die große Echse wurde bis zu drei Meter lang und bis zu 300 Kilogramm schwer. Sie besaß wie Edaphosaurus einen steil aufgerichteten Rückenkamm, der aus Knochenfortsätzen und dazwischengespannter Haut bestand.
Gelbbauchunke
Unken (Bombina) Unken waren ursprünglich über weite Teile Europas verbreitet, sind aber heute seltener geworden. Man findet sie vornehmlich in kleineren stehenden Gewässern und kann sie ab und zu sogar in Regentonnen beobachten. Unken erreichen Körperlängen

  


Marienkäfer

(Coccinellidae)

Der Marienkäfer ist mit fast 100 Arten über weite Gebiete der gemäßigten Klimazone verbreitet und bevorzugt an Waldrändern und in der Nähe menschlicher Behausungen zu finden.

In ihrem Körperbau sind die verschiedenen Arten sehr ähnlich: Marienkäfer sind von rundlicher Form, der Körper ist stark gewölbt, Fühler und Beine sind kurz.

Unterscheiden kann man die einzelnen Arten v.a. durch ihre Färbung und die Zahl ihrer Punkte; die bekanntesten Arten sind:

Der Augenmarienkäfer (Anatis ocellata) , der knapp einen Zentimeter groß wird und durch die zwei deutlichen, gelblich weißen Zeichnungen am schwarzen Kopf zu erkennen ist. Die Flügeldecken des tagaktiven Käfers sind orangerot und mit 20 schwarzen Flecken versehen, die hell umringelt sind; der Augenmarienkäfer hält sich bevorzugt in Nadelwäldern auf und ist eine häufige Käferart; der Siebenpunkt (Coccinella septempunctata) wird bis zu acht Millimeter groß und hat einen schwarzen Kopf mit gelben Zeichnungen; seine Deckflügel sind von einer kräftigen Rotfärbung und mit insgesamt sieben Punkten versehen; der Zweipunkt (Adalia bipunctata) , von dem es verschiedene Farbvarianten gibt: Die Deckflügel sind entweder von schwarzer Grundfarbe mit zwei roten Punkten, oder die Grundfarbe der Deckflügel ist ziegelrot mit zwei schwarzen Punkten; auch gelbliche Exemplare wurden beobachtet.

Der Zweiundzwanzigpunkt (Thea vigintiduopunctata) ist ein gelber Marienkäfer mit zweiundzwanzig schwarzen Flecken auf den Flügeldecken.

Marienkäfer und ihre Larven ernähren sich vornehmlich von Blatt- und Schildläusen und gelten deshalb als besonders nützliche Tiere in Bezug auf die Schädlingsbekämpfung. Sie wurden deshalb auch nach Nordamerika eingeführt, wo sie in großen Nutzpflanzenkulturen gegen die Blattlausplage eingesetzt werden.

Bei Gefahr stellen sich Marienkäfer tot, indem sie ihre Beine unter den Körper ziehen. Sie sondern dann außerdem eine rötliche Flüssigkeit ab, die übel riechend ist.

Systematik Familie aus der Unterordnung der Friedkäfer (Polyphaga) .