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Boa Constrictor
Boas (Boinae) eigentlich: Boaschlangen ; Boaschlangen kommen vor allem in Südamerika und auf Madagaskar vor. Ihr bevorzugter Lebensraum sind lichte Wälder. Einige kleinere Arten sind Baumbewohner, viele lauern ihrer Beute gut versteckt im Gebüsch auf. Vertreter
Morpho grandensis
Schmetterlinge (Lepidoptera) Schmetterlinge stellen neben den Käfern die größte Ordnung im Insektenreich dar. Mit über 100 000 Arten besiedeln Schmetterlinge mit Ausnahme der Antarktis sämtliche Regionen der Erde. Durch ihre Größe und die unterschiedliche Farbenpracht

  


Laubfrösche

(Hylidae)

1. Verbreitungsgebiet Laubfrösche sind in vielen verschiedenen Arten über die gesamte Welt verbreitet und besiedeln die unterschiedlichsten Lebensräume. Viele Laubfroscharten sind Baumbewohner. Die meisten findet man in den tropischen Wäldern Südamerikas.

2. Körperbau Laubfrösche erreichen eine Körperlänge von bis zu zehn Zentimetern und gelten damit als kleine bis mittelgroße Froscharten. Sie sind meist von schlankem Körperbau und grünlicher Färbung, der genaue Farbton ist jeweils an den entsprechenden Lebensraum angepasst.

Charakteristisch für Laubfrösche sind die mit Haftscheiben ausgestatteten Fingerspitzen sowie ein Zwischenknorpel, der sich vor den Endgliedern von Fingern und Zehen befindet und es den Fröschen erlaubt, ihre Hände und Füße fest an die jeweilige Unterlage zu pressen. So sind Laubfrösche nicht nur gute Springer (sie haben lange Hinterbeine!), sondern auch geschickte Kletterer, die sich ohne Mühe durch die Bäume hangeln. Der in Mitteleuropa heimische Gemeine Laubfrosch (Hyla arborea) ist wohl der bekannteste und zugleich beliebteste Frosch von allen. Seine Oberseite ist grasgrün gefärbt, die weiße Bauchseite wird durch einen schwarzen Flankenstreifen abgetrennt. Heute ist der Gemeine Laubfrosch bei uns selten geworden, da sein Lebensraum eine zunehmende Zerstörung erfährt.

3. Ernährung und Fortpflanzung Laubfrösche ernähren sich im Allgemeinen, wie alle anderen Froschlurche auch, ausschließlich von tierischer Kost wie beispielsweise von Insekten, Spinnentieren und Schnecken.Die Paarung der Laubfrösche findet in unseren Breiten im Sommer statt. Dazu versuchen die Männchen, durch ihr lautes Quaken paarungsbereite Weibchen anzulocken, die sich dann auch bald am Teich einfinden. Die Paarung vollzieht sich im Wasser, die Weibchen heften ihre Eier an Wasserpflanzen. Gegen Ende des Sommers ist die Entwicklung der Larven abgeschlossen, und sie verlassen das Wasser; erst mit etwa zwei Jahren werden die Frösche geschlechtsreif.

4. Systematik Familie aus der Unterordnung Kröten, Laubfrösche und Verwandte (Procoela) in der Ordnung der Froschlurche (Anura) .