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Uintatherium
Uintatherium war ein massiv gebautes Säugetier von der Größe eines Nashorns. Das schwerfällige Tier trug auf seinem Nasenrücken vier mächtige Knochenauswüchse und besaß starke Reißzähne. Es ernährte sich aber dennoch von Pflanzen. Das Uintatherium lebte vor
Karibu (nah)
Karibu (Rangifer tarandus caribou) Name des nordamerikanischen Rentiers. Das Karibu wird mit einer Länge von 200 Zentimetern und einer Schulterhöhe von 130 Zentimetern größer als die europäische Art. Systematik Unterart aus der Art Rentier (Rangifer tarandus)

  


Krebstiere

(Crustacea)

Krebstiere sind seit dem Altpaläozoikum über weite Regionen der Erde verbreitet. Sie sind im Meer entstanden und besiedeln bis heute in etwa 40 000 verschiedenen Arten besonders aquatische Lebensräume. Es gibt aber auch Arten, die sich einem Leben an Land angepasst haben.

Krebstiere sind kiemenatmende Gliederfüßer, die Körperlängen von 0,3 Millimetern bis zu 60 Zentimetern erreichen. Der Körper der Krebstiere gliedert sich im Allgemeinen in drei Abschnitte: den Kopf (Cephalon) , die Brust (Thorax) und den Hinterleib (Abdomen) . Kopf und Brustteil sind häufig zu einem so genannten Cephalothorax miteinander verwachsen. Neben zwei Antennenpaaren und Komplexaugen befinden sich am Kopf noch ein Paar Oberkiefer (Mandibeln) und die so genannten Maxillen , Mundwerkzeuge, die aus Beinen entstanden sind. Ein weiteres Kennzeichen der Krebstiere sind die so genannten Spaltbeine, die nicht nur der Fortbewegung, sondern auch der Atmung oder Fortpflanzung dienen. Häufig sind die Extremitäten auch zu Scheren umfunktioniert.

Zwischen Kopf und Brust verläuft bei vielen Krebstieren eine Hautfalte (Capax) , deren Auswüchse nach hinten verlängert sind und einen Schutz für den Hinterleib darstellen.

Krebstiere sind in der Regel Allesfresser, die sich den Nahrungsbedingungen ihres jeweiligen Lebensraumes jeweils sehr gut angepasst haben; sie übernehmen im Wasser etwa die gleiche ökologische Funktion wie an Land die Insekten.

Die meisten Krebstiere pflanzen sich geschlechtlich fort, lediglich urtümlichere Arten wie Rankenfüßer vermehren sich durch Parthenogenese (Jungfernzeugung). Einige Krebstierarten sind Zwitter, andere wechseln im Laufe ihres Lebens das Geschlecht. Bis Krebstiere ihren jeweils artspezifischen Lebensraum besiedeln können, machen sie meist mehrere, je nach Art unterschiedliche Larvenstadien durch.

Einige Krebsarten sind beim Menschen wegen ihres vorzüglichen Geschmacks und ihres proteinhaltigen Fleisches sehr beliebt und haben somit auch eine wirtschaftliche Bedeutung.

Systematik Klasse aus dem Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda) mit vielen Unterklassen.

Einige Unterklassen:Blattfußkrebse (Phyllopoda) Höhere Krebse (Malacostraca) Kiemenfüßer (Anostraca) Muschelkrebse (Ostracoda) Rankenfüßer (Cirripedia) Ruderfußkrebse (Copepoda)