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Langschwanzkatze
Ozelot (Leopardus pardalis) auch: Pardelkatze ; der Ozelot ist von Texas bis Nordargentinien verbreitet und hauptsächlich in dichten Waldgebieten, aber auch in felsigen Gegenden anzutreffen. Der gute Kletterer wird bis zu 130 Zentimeter lang und erreicht eine Schulterhöhe
Hafenschweinswal
Schweinswale (Phocaenidae) Das Verbreitungsgebiet der Schweinswale sind die Küstengebiete der gemäßigten Breiten; obwohl die Tiere sehr scheu sind, dringen sie von Zeit zu Zeit bis in Häfen vor. Auf Grund ihrer geringen Größe zählte man die Schweinswale lange Zeit

  


Kolibris

(Trochilidae)

1. Verbreitungsgebiet Kolibris kommen nur in Nord- und Südamerika vor. Sie leben in allen Höhenlagen und Biotopen, vom tiefen Regenwald über die kalten Regionen Alaskas und Feuerlands bis hin zu den trockensten Wüsten. Die größten Bestandszahlen findet man allerdings in Gegenden, die zu jeder Jahreszeit eine Fülle von Blüten und Insekten bieten, also in den Tropen.

2. Körperbau Zu den Kolibris gehört auch der kleinste Vogel der Erde, welcher nur so groß wie eine Hummel ist und zwei bis drei Gramm wiegt. Der Riesenkolibri dagegen wird bis zu zehn Zentimeter lang, sein Schwanz verdoppelt seine Körperlänge auf 20 Zentimeter. Kolibris besitzen ein farbenprächtig schillerndes Federkleid.

Berühmt sind Kolibris aber nicht nur wegen ihrer winzigen Gestalt und ihres schönen Gefieders, sondern wegen ihrer einzigartigen Flugkünste. Nach den Berechnungen von Forschern können manche Kolibris ununterbrochen Hunderte von Kilometern fliegen und im Flug zeitweise eine Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern erreichen; sie können sogar rückwärts fliegen. Erstaunlich ist vor allem der insektenähnliche Schwirrflug der Kolibris: Wenn sie sich auf Nahrungssuche befinden, bleiben sie flügelschlagend vor einer Blüte in der Luft "stehen". Ihre Flügel flirren dabei so schnell (bis zu 78 Mal pro Sekunde), dass das menschliche Auge die einzelnen Bewegungen nicht mehr unterscheiden kann und nur noch eine Farbenflut wahrnimmt.

3. Ernährung Ohne sich irgendwo festzuhalten, führen die winzigen Vögel ihren röhrenförmigen Schnabel in die Blüte ein, strecken ihre ebenfalls oft wie eine dünne Röhre geformte Zunge weit vor und saugen den Inhalt der Blüte ein. Die landläufige Ansicht, Kolibris ernährten sich nur von süßem Nektar, ist allerdings ein Irrglaube: Kolibris ernähren sich zu einem Gutteil auch von den winzigen Insekten, die sie am Grund der Blüten vorfinden. Wegen ihres extrem schnellen Stoffwechsels müssen die Mini-Vögel ständig Nahrung zu sich nehmen. Denn ein kleiner Körper besitzt im Verhältnis zu seinem Gewicht eine viel größere Oberfläche als ein ähnlich gebauter großer Körper. Kleine Lebewesen verbrauchen deshalb zum Aufrechterhalten der Körperwärme ungleich mehr Energie als größere.

4. Fortpflanzung Kolibris sind ungesellige Vögel. Es gibt nur wenige andere Vogelgruppen, in denen Männchen und Weibchen so unabhängig voneinander leben. Das Weibchen baut allein das napfförmige Nest, brütet allein und zieht die Jungvögel auch alleine auf.

5. Beschreibung einiger Arten Es gibt eine Fülle von Kolibriformen (etwa 300), über deren systematische Einteilung sich die Zoologen uneinig sind. Deshalb seien an dieser Stelle willkürlich einige Arten herausgegriffen, bei denen bereits der Name etwas über ihr Aussehen oder ihre Lebensweise verrät: der Einsiedler-Kolibri (Phaethornis superciliosus) , der Topas-Rubin-Kolibri (Chrysolampis mosquitus) , der Grün-Veilchenohr-Kolibri (Colibri thalassinus) , die mit orangefarbenen Schöpfen auf Kopf und Schultern angetane Schmuck-Elfe (Lophornis ornata) , der Schwertschnabel-Kolibri (Ensifera ensifera) , der Rotfleck-Metallschwanz (Metallura eupogon) und viele mehr.

6. Systematik Vogelfamilie aus der Ordnung der Seglervögel (Apodiformes) mit über 300 Arten.