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Lambeosaurus
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Wanderfalke
Wanderfalken (Falco peregrinus) Wanderfalken sind in der ganzen Welt verbreitet, mit Ausnahme der Antarktis. Sie leben an Küsten und im Binnenland. Der bis zu 50 Zentimeter lange, oben bläuliche, unten schiefergraue Jäger überfällt fliegende Vögel, von denen er sich

  


Knorpelfische

(Chondrichthyes)

1. Allgemeines Bei der Klasse der Knorpelfische ist das Skelett nicht wie bei den Knochenfischen (Osteichthyes) aus harter Knochenmasse, sondern aus elastischer Knorpelsubstanz aufgebaut. Knochenhaltig ist dagegen das Schuppenkleid der Knorpelfische: bei vielen Arten ragen zahlreiche winzige Zähnchen (so genannte Placoid-Schuppen) aus der Haut heraus. Auch die Zähne im Kiefer der Knorpelfische sind Hautzähne. Sie werden nach der Abnutzung abgestoßen und durch neue ersetzt, die bereits hinter den gerade benutzten stehen. Knorpelfische haben also immer ein optimal einsatzfähiges Gebiss.

2. Lebensweise Die Lebensweise der Knorpelfische zu erkunden ist ein schwieriges Unterfangen, denn sie kommen meist in Gewässern vor, in denen eine direkte Beobachtung unmöglich oder zumindest hochgradig gefährlich ist. Was man aber sicher weiß, ist, dass Knorpelfische "Raub-" Tiere sind: Sie ernähren sich ausschließlich von anderen Tieren. Ihr Nahrungsrepertoire reicht von winzigen Leuchtkrebschen bis zum riesigen Wal.

3. Fortpflanzung Interessant sind die unterschiedlichen Formen der Keimesentwicklung bei den Knorpelfischen.

So legen viele Haiarten Eier ab (das heißt sie sind ovipar), die zum Schutz des Keimlings eine feste, hornige Hülle bilden. Die Entwicklungszeit der Eier kann bei manchen Arten bis zu zwei Jahre dauern.

Bei anderen Haiarten bleiben die Eier solange im Körper des Muttertieres, bis sich die Keimlinge fertig entwickelt haben. Diese Art der Entwicklung wird als ovovivipar bezeichnet. Die Jungen schlüpfen schon im Mutterleib aus den Eiern und wachsen noch eine Zeitlang im Körper der Mutter weiter, bis sie geboren werden.

Eine dritte Art der Entwicklung ist die Lendengeburt (vivipar). Dabei entwickeln sich die Keimlinge in einer gebärmutterähnlichen Aussackung der beiden Eileiter, wobei es zu einem im Tierreich äußerst ungewöhnlichen Phänomen kommt: zu vorgeburtlichem Kannibalismus; dabei beginnen die größeren Jungtiere kurz vor der Geburt, ihre kleineren, schwächeren Geschwister im Mutterleib zu vertilgen. Aus jedem Eileiter kann sich immer nur ein Junges entwickeln.

4. Systematik Klasse aus der Überklasse der Fische (Pisces) .

Zwei Unterklassen: Seedrachen (Holocephali) Plattenkiemer (Elasmobranchii) mit den Ordnungen Haie (Selachii) Rochen (Rajiformes)