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Buckelwal
Buckelwal (Megaptera novaeangliae) auch: Langflossenwal ; 1. Verbreitungsgebiet Das Verbreitungsgebiet der Buckelwale erstreckt sich über alle Weltmeere, sie besiedeln allerdings besonders die Gebiete bis zur Packeisgrenze und bevorzugen Küstenregionen. Ihre Wanderungen
Skorpion
Skorpione (Scorpiones) Skorpione sind in tropischen bzw. subtropischen Regionen zu finden; auch im südlichen Europa kann man manchmal auf sie stoßen. Wie alle Spinnentiere besitzen sie vier Beinpaare; ihre Kieferzangen sind jedoch ungewöhnlich stark ausgebildet.

  


Knochenfische

(Osteichthyes)

1. Allgemeines Die Knochenfische bilden die artenreichste Klasse im Unterstamm der Wirbeltiere (Vertebrata) : Von den etwa 25 000 heute lebenden Arten sind etwa 6 000 reine Süßwasserfische.

Wie alle Fische stammen auch die Knochenfische ursprünglich aus dem Süßwasser und sind in mehreren Linien ins Meer gewandert; ein Teil ging sekundär zum Bodenleben über. Im Gegensatz zu den Knorpelfischen (Chondrichthyes) sind wesentliche Teile ihres Skeletts verknöchert. Die Kiemenöffnungen liegen nicht frei, sondern sind durch feste Deckknochen, die Kiemendeckel, geschützt. Die Knochenfische besitzen eine Schwimmblase, so dass sie leichter und schwerer werden können, d.h. aufsteigen und absinken, ohne ihre Flossen zu bewegen.

2. Einteilung Die Mehrzahl der heute lebenden Fische (über 99 %) gehört zur Unterklasse der Strahlenflosser (Acanthopterygii) , z.B. der Hering, der Hecht, der Lachs und der Karpfen. Fische sind durch Flossen, die von Knochenstrahlen durchzogen werden, gekennzeichnet. Die Strahlenflosser erleben in der Gegenwart ihre Blütezeit. Man unterteilt sie in vier Überordnungen:

Als älteste Schicht gelten die Knorpelganoiden (Chondrostei) , deren Vertreter in europäischen Gewässern die Störe sind; die mittlere Schicht bilden die so genannten Knochenganoiden (Holostei) , die in Europa fehlen; die jüngste Schicht schließlich sind die Echten Knochenfische (Teleostei) , zu denen fast alle heute lebenden Fische zählen. Auch die Flüssler (Polypteri) werden als Überordnung der Knochenfische betrachtet.

3. Körperbau Die typische Gestalt der Echten Knochenfische ist spindelförmig, sie hat aber je nach der Lebensweise eine mehr oder weniger starke Abwandlung erfahren, so dass man schon der Körperform entnehmen kann, ob es sich um einen freischwimmenden oder bodenbewohnenden Fisch handelt. Die Körperoberfläche ist dachziegelartig von Rund- oder Kammschuppen bedeckt.

Die Karpfenfische (Cypriniformes) gelten als wichtigste Ordnung der Echten Knochenfische (Teleostei) . Allein die dazugehörige Unterordnung der Salmler (Characoidei) umfasst 14 Familien mit etwa 2 200 Arten und ist damit eine der artenreichsten Fisch-Gruppen der Erde.

4. Evolution Der evolutionäre Höhepunkt der Unterklasse der Fleisch- oder Muskelflosser dagegen ist längst vorbei; er lag bereits im Erdaltertum. Von diesen urtümlich gebliebenen Knochenfischen leben heute nur noch sehr wenige Arten; sie gehören zu den Ordnungen der Quastenflosser (Crossopterygii) und der Lungenfische (Dipnoi) .

5. Fortpflanzung Die meisten Knochenfische legen Eier, die äußerlich befruchtet werden; es kommen aber auch ovovivipare (nach innerer Befruchtung entstandene Eier) und vivipare (lebend gebärende) Arten vor.

6. Systematik Klasse aus der Überklasse der Fische (Pisces)

Unterklassen:Strahlenflosser (Actnopterygii) mit den Überordnungen Echte Knochenfische (Teleostei) Flüssler (Polypteri) Knochenganoiden (Holostei) Knorpelganoiden (Chondrostei) Muskelflosser (Sarcopterygii) mit den Überordnungen Lungenfische (Dipnoi) Quastenflosser (Latimeria)