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Wüstenschildkröte
Vielzeller (Metazoa) und (Metaphyta) (griechisch: meta, "nach, später" und zoon, "Lebewesen") Vielzeller sind eine große Gruppe von Lebewesen des unterschiedlichsten Aussehens, die auf der gesamten Welt vorkommen. Neben den Pflanzen zählen sowohl urtümliche tierische
Buckelwal
Furchenwale (Balaenopteridae) 1. Verbreitungsgebiet Das Verbreitungsgebiet der Furchenwale erstreckt sich über alle Ozeane; sie besiedeln insbesondere die hohe See, aber nur selten die Küstenregionen. 2. Körperbau Zur Familie der Furchenwale zählt das größte Säugetier

  


Kleinkatzen

(Felini)

1. Verbreitungsgebiet Das Verbreitungsgebiet der Kleinkatzen ist von Australien abgesehen die ganze Welt, wo sie die verschiedensten Lebensräume besiedeln.

2. Körperbau Die Kleinkatzen unterscheiden sich je nach Art sehr stark, was ihre Größe oder Zeichnung betrifft. Zu ihnen zählt auch die Hauskatze, die sich aus der sehr weit verbreiteten Art der Wildkatze entwickelt hat. Von der Gattungsgruppe der Großkatzen unterscheiden sich Kleinkatzen eigentlich nicht durch ihre Größe, denn einzelne Arten werden annähernd so groß wie Großkatzen. Die größte Kleinkatze, der Puma (Puma concolor) , erreicht z.B. durchaus die Größe des Leoparden. Der grundlegende Unterschied jedoch besteht darin, dass Kleinkatzen einen verknöcherten Zungenbeinapparat besitzen, der es ihnen unmöglich macht nach Art der Großkatzen laut zu brüllen. Dieser verknöcherte Zungenbeinapparat macht jedoch das Schnurren möglich, das oft an Hauskatzen beobachtet werden kann.Kleinkatzen sind sehr reinliche Tiere, die sich mehrmals täglich putzen. Typische Kennzeichen sind der runde Kopf mit stumpfer Schnauze sowie ihre Pupillen, die sich in der Helligkeit zu kleinen Schlitzen verengen und die wir gemeinhin als "Katzenaugen" bezeichnen.Kleinkatzen sind Raubtiere, die sich hauptsächlich von Fleisch ernähren und weisen deshalb ein typisches Raubtiergebiss mit 28 bis 30 spitzen Zähnen auf.Auch die Krallen der Kleinkatzen können zu gefährlichen Werkzeugen werden, mit denen sie ihre Beute festhalten.Wie die Augen, so ist auch der Gleichgewichtssinn der Katzen besonders gut ausgebildet.Je nach Art und Größe machen Kleinkatzen Jagd auf kleinere oder größere Säugetiere.

3. Lebensweise und Fortpflanzung Katzen sind meist Einzelgänger, nur zur Brunstzeit bilden sich Paare.Kleinkatzen werfen nach einer Tragzeit von unterschiedlicher Dauer ein bis sechs Junge, Hauskatzen sogar noch mehr.

4. Geschichte Die ersten Nachweise einer Katzenhaltung im menschlichen Haushalt stammen aus dem achten Jahrtausend vor Christus. Schon bei den Ägyptern wurde die Katze kultisch verehrt. Noch heute gelten Katzen als Symbolträger magischer Vorstellungswelten.

5. Systematik Gattungsgruppe aus der Unterfamilie der Echten Katzen (Felinae) , die damit zur Familie der Katzen (Felidae) gehört.

Es sind 28 Arten von Kleinkatzen bekannt, die sich in 15 Gattungen zusammenfassen lassen. Zu den bekannteren Vertretern gehört die Mitteleuropäische Wildkatze (Felis silvestris silvestris) , der Nordluchs (Lynx lynx) ; weniger bekannte Arten sind der gedrungene Manul (Otocolobus manul) Asiens, der grazile Serval (Leptailurus serval) Afrikas und der kompakte Ozelot (Leopardus pardalis) Amerikas.