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Braunbär
Braunbär (Ursus)Der Braunbär ist in vielen verschiedenen Arten über Europa, Nord- und Mittelasien bis nach Nordamerika verbreitet. Braunbären sind zum Großteil Waldbewohner, man trifft sie häufig in den höheren Lagen von Mittelgebirgen an.Braunbären werden
Murmeltier
Hörnchenverwandte (Sciuromorpha) Diese Unterordnung fasst so unterschiedlich aussehende Tiere wie Eichhörnchen, Murmeltiere, Präriehunde und Biber zusammen. Sie kommen auf allen Kontinenten außer in Australien vor. In der Regel sind sie Baum- oder Bodenbewohner; der Biber

  


Haie

(Selachii)

1. Verbreitungsgebiet Haie sind in allen warmen und gemäßigt warmen Meeren der Erde beheimatet.

2. Körperbau Mitglieder der vielgestaltigen Ordnung der Haie erreichen Körperlängen von bis zu 14 Metern, der größte Vertreter ist der Riesenhai (Cetorhinus maximus) .

Die heutigen Haiarten haben fast alle eine ideal konzipierte Stromlinienform. Die Haut der Haie ist mit so genannten Placoidschuppen (Hautzähne) bedeckt. Ihr Maul liegt immer deutlich unter der Schnauzenspitze. Das Gebiss besteht aus jeweils mehreren Zahnreihen im Ober- und Unterkiefer; fällt ein Zahn aus, wird er durch dahinter liegende Zähne ersetzt. Die Härte der einzelnen Zähne erreicht fast die Härte von Stahl.

3. Ernährung Fast alle Haie sind Raubfische wie z.B. der Weißhai (Carcharodon carcharias) und der Katzenhai aus der Familie Scyliorhinidae ; die größten Vertreter sind meist zahnlose Planktonfresser, die für den Menschen völlig ungefährlich sind.

4. Fortpflanzung Die Fortpflanzung erfolgt entweder vivipar (relativ weit entwickelte, lebende Jungtiere werden vom Weibchen zur Welt gebracht) oder ovipar (durch Eiablage).

5. Sonstiges Haie haben einen außerordentlich gut ausgebildeten Geruchssinn, mit dem sie bereits winzige Spuren von Substanzen wahrnehmen, aus denen beispielsweise ihre Nahrung besteht und die sie dann über weite Strecken verfolgen.

Angriffe auf Menschen sind relativ selten (nur etwa zehn Prozent aller Haie greifen Menschen an). Nur ein Teil der Legende vom Hai als außerordentlichem Menschenfresser ist also wahr.

Dagegen haben die Haie vielmehr den Menschen zu fürchten: Rund fünf Millionen Haie werden jährlich von der Fischerei erbeutet und für Nahrungszwecke verarbeitet. Da Haie eine sehr geringe Vermehrungsrate haben, können viele Haiarten diese hohen Verluste nicht ausgleichen. Dies wiederum übt sich negativ auf das biologische Gleichgewicht der Meere aus, denn Haie stellen einen wichtigen Teil der marinen Ökosysteme dar.

6. Systematik Ordnung aus der Klasse der Knorpelfische (Chondrichthyes)

Unterordnungen Echte Haie (Galeoidei) mit den Familien Ammenhaie (Orectolobidae) Blauhaie (Carcharhinidae) Drescherhaie (Alopiidae) Glatthaie (Triakidae) Hammerhaie (Sphyrnidae) Katzenhaie (Scyliorhinidae) Makrelenhaie (Isuridae) Nasenhaie (Scapanorhynchidae) Riesenhaie (Cetorhinidae) Sandhaie (Carcharidae) Walhaie (Rhinocodontidae) Engelhaie (Squatinoidei) mit der Familie Engelhaie (Squatinidae) Kammzähnerhaie (Notidanoidei) mit der Familie Grauhaie (Hexanchidae) Kragenhaie (Chlamydoselachoidei) mit der Familie Krausenhaie (Chlamydoselidae) Sägehaie (Pristiphoroidei) mit der Familie Sägehaie (Pristiphoridae) Stachelhaie (Squaloidei) mit den Familien Dornhaie (Squalidae) Meersau-Haie (Oxynotidae) Nagelhaie (Echinorhinidae) Unechte Dornhaie (Dalatiidae) Stierkopfhaie (Heterodontoidei) mit der Familie Hornhaie (Heterodontidae)