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Hummel beim Sammeln von Nektar
Hummeln (Bombus) Hummeln sind über weite Gebiete Europas, Asiens und Afrikas verbreitet, ihr bevorzugter Lebensraum sind Blumenwiesen, Sträucher etc. Der Körper der Hummeln wirkt kräftig und ist behaart, der Kopf ist jeweils sehr viel kleiner als Brustteil und
Tausendfüßer
Tausendfüßer (Myriopoda) Tausendfüßer sind in etwa 10 500 verschiedenen Arten über weite Gebiete der gesamten Welt verbreitet und verstecken sich als lichtscheue Tiere tagsüber in Höhlen oder unter Steinen. Sie bilden eine eigene Klasse länglicher Gliederfüßer

  


Grubenottern

(Crotalidae)

1. Verbreitung Grubenottern sind vor allem über Nord- und Südamerika weit verbreitet, auch in Asien und Südosteuropa findet man einige Arten. Diese Schlangen halten sich bevorzugt am Boden auf, nur wenige Arten sind Baumbewohner.

2. Körperbau Grubenottern sind mit den Vipern (Viperidae) eng verwandt und teilen mit ihnen viele Merkmale, wie beispielsweise die relativ stark abgeplattete, gedrungene Körperform und den relativ großen Kopf. Die Grubenottern unterscheiden sich jedoch von allen anderen Schlangen durch ein hoch entwickeltes, so genanntes Grubenorgan, das sich zwischen Nase und Auge befindet und mit dem die Tiere vor allem Temperaturschwankungen wahrnehmen können. Dieses Grubenorgan besteht aus einer durch eine Membran geteilte Grube, die mit zahlreichen Nervenenden versehen ist. Das Grubenorgan dient den Schlangen vor allem dazu, ihre warmblütige Beute aufzuspüren, sie können damit Temperaturveränderungen von bis zu 0,003 Grad Celsius wahrnehmen.

3. Ernährung und Fortpflanzung Grubenottern ernähren sich vor allem von Kleinsäugern und Vögeln.

Zur Paarungszeit liefern sich die Männchen erbitterte Kämpfe um die Gunst der Weibchen, die Paarung dauert meist mehrere Stunden. Das Weibchen bringt nach unterschiedlich langer Zeit lebendige Jungtiere zur Welt. Nur wenige Arten sind eierlegend. Eine Brutpflege findet nicht statt.

4. Sonstiges Das Gift der Grubenottern ähnelt dem der Vipern und wirkt ebenfalls hämotoxisch, das heißt es schädigt das Blut und die Gefäße und ist bei einigen Arten so stark, dass es bei zu später Behandlung zum Tod führt.

5. Systematik Familie aus der Zwischenordnung der Nattern- und Vipernartigen (Xenophidia) in der Unterordnung der Schlangen (Serpentes) .

Einige Arten:Klapperschlangen aus der Gattung Crotalus Lanzenottern der Gattungen Bothrops und Trimeresurus Zwergklapperschlangen der Gattung Sistrurus