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Kröte
Kröten (Bufonidae) eigentlich: Echte Kröten ; Kröten sind in etwa 250 verschiedenen Arten über die gesamte Welt verbreitet und besiedeln die unterschiedlichsten Lebensräume. Die meisten Krötenarten sind jedoch Erdbewohner. Die bis zu 20 Zentimeter langen Kröten
Hausziege
Ziege (Capra aegagrus familiaris) eigentlich: Hausziege ; als Haustier ist die Ziege auf der gesamten Welt verbreitet. Verwilderte Ziegen leben heute in felsenreichen Gebieten auf den britischen Inseln und in vielen Mittelmeerländern. Die Hausziege stammt von der

  


Froschlurche

(Anura bzw. Salientia)

auch: Frösche ;

1. Verbreitung Froschlurche sind über weite Gebiete der gesamten Welt verbreitet, lediglich in der Antarktis sind sie nicht zu finden. Sie besiedeln in etwa 400 Arten die unterschiedlichsten Lebensräume, denen sie sich in ihrer Gestalt und Lebensweise jeweils gut angepasst haben. Die größte Artenvielfalt findet man in den Tropen.

2. Körperbau und Ernährung Froschlurche sind eine vielgestaltige Ordnung mit knapp 20 Familien. Sie haben jedoch viele Gemeinsamkeiten: Die schwanzlosen Lurche zeichnen sich durch einen zahnlosen Unterkiefer, eine verkürzte Wirbelsäule und verlängerte Hinterbeine aus, die den Tieren eine große Sprungkraft verleihen. Die Zehen sind mit Schwimmhäuten versehen, die sie zu hervorragenden Schwimmern machen. Froschlurche besitzen im vorderen Mundraum eine frei bewegliche Zunge, die ein klebriges Sekret enthält, an dem die Beute hängen bleibt. Frösche ernähren sich vornehmlich von Insekten, die sie als geschickte Jäger sogar aus der Luft fangen können. Einige Arten fressen auch Kaulquappen oder Reptilien von der Größe junger Schlangen; selbst vor Mäusen und größeren Säugetieren machen die gefräßigen Räuber nicht Halt. Die Larven fressen vornehmlich Algenfasern.

3. Fortpflanzung Das Weibchen legt seine Eier in Bündeln an oder in Gewässern ab. Nach einiger Zeit schlüpfen die als Kaulquappen bezeichneten Larven, die beinlos sind und stattdessen einen Ruderschwanz besitzen. Sie atmen mit inneren Kiemen, die im Laufe der Entwicklung immer stärker zurückgebildet werden; der fertige Froschlurch atmet über die Haut und die Lungen. Auch erwachsene Froschlurche können noch sehr lange Zeit unter Wasser bleiben.

4. Systematik Ordnung aus der Klasse der Lurche (Amphibia) .

Sechs Unterordnungen mit zahlreichen Familien:Echte Frösche und Verwandte (Diplasiocoela) mit den Familien Echte Frösche (Ranidae) Engmundfrösche (Microhylidae) Ruderfrösche (Rhacophoridae) Wendehalsfrösche (Phrynomeridae) Kröten, Laubfrösche und Verwandte (Procoela) mit den Familien Echte Kröten (Bufonidae) Glasfrösche (Centrolenidae) Harlekinfrösche (Pseudidae) Laubfrösche (Hylidae) Stummelfußfrösche (Atelopopidae) Südfrösche (Leptodaktylidae) Krötenfrösche und Schlammtaucher (Anomocoela) mit den Familien Krötenfrösche (Pelobatidae) Schlammtaucher (Pelodytidae) Opisthocoela (Opisthocoela) mit den Familien Nasenkröten (Rhinophrynidae) Scheibenzüngler (Discoglossidae) Urfrösche (Amphicoela) mit den Familien Neuseeländische Urfrösche (Leiopelmatidae) Schwanzfrösche (Ascaphidae) Zungenlose (Aglossa) mit der einzigen Familie Zungenlose (Pipidae)