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Dimorphodon
Dimorphodon gehört wie auch Rhamphorhynchus zu den ersten Wirbeltieren, die sich dem Leben in der Luft angepasst hatten. Im Gegensatz zum Flugkünstler Rhamphorhynchus flog Dimorphodon nur ungeschickt flatternd; er konnte dafür aber gut auf dem Boden laufen und im Geäst
Schimpanse5
Schimpanse (Pan) 1. Allgemeines Dieser Altweltaffe aus der Familie der Menschenaffen ist zusammen mit Gorilla und Orang-Utan das dem Menschen am nächsten verwandte Tier, ist aber nicht als direkter Vorfahre des Menschen zu betrachten. Er lebt im Urwaldgürtel unter

  


Eulenvögel

(Strigiformes)

1. Verbreitungsgebiet Eulenvögel sind über fast die gesamte Erde verbreitet. Lediglich in der Antarktis und auf einigen Inseln Ozeaniens kommen sie nicht vor. Als Lebensraum bevorzugen sie Waldgebiete, sind jedoch auch in offenem Gelände anzutreffen; einige Arten leben in der Wüste oder Tundra.

2. Körperbau Sie können 15 bis 80 Zentimeter lang und 55 Gramm bis 4,2 Kilogramm schwer werden. Von anderen Vogelgruppen sind sie leicht zu unterscheiden: Alle Eulenvögel besitzen einen dicken Kopf mit meist sehr großen, lichtstarken Augen, die nach vorne gerichtet und unbeweglich sind. Die Vögel müssen also ihren Kopf drehen, wenn sie die Blickrichtung ändern wollen. Der Schnabel ist hakig gekrümmt, klein, aber stark. Ein Fransenkamm am Außenrand der Schwungfedern verschluckt Fluggeräusche und macht die Streifflüge dieser Nachtvögel unhörbar. Auch die Farbe ihres Gefieders ist an die nächtliche Lebensweise angepasst: Graue, braune, schwarze und weiße Töne herrschen vor. Eulen im engeren Sinn besitzen im Gegensatz zu den Schleiereulen einen runden oder quer-ovalen Gesichtsschleier. Eulenvögel besitzen ein scharfes Gehör, so dass sie ihre Beutetiere optimal orten können. Um während ihrer nächtlichen Tätigkeit mit ihren Artgenossen in Verbindung zu bleiben, stoßen sie auf die Laute "u" oder "i" lautende Rufe aus.

3. Besonderheiten Die Nachtjäger ernähren sich hauptsächlich von kleineren Wirbeltieren, vor allem von Nagern wie Mäusen und Ratten; sie erbeuten aber auch Insekten und Würmer. Wegen ihrer räuberischen Lebensweise wurden Eulen früher zu den Greifvögeln gerechnet. Sie unterscheiden sich allerdings im äußeren und inneren Körperbau und im Verhalten erheblich von den Greifvögeln. Zum Beispiel kommen Eulenküken blind und mit geschlossenen Ohren auf die Welt; erwachsene Eulen reißen keine einzelnen Fleischstücke von der Beute ab, sondern verschlingen erbeutete Tiere im Ganzen. Anders als Greifvögel können Eulenvögel keine Knochen verdauen; deshalb würgen sie diese zusammen mit Haaren und anderen unverdaulichen Teilen ihrer Beute als "Gewölle" wieder aus. Als nachtaktive Äquivalente zu den Greifvögeln stellen Eulen wichtige Regulatoren ihrer Lebensräume dar.

4. Systematik Ordnung in der Klasse der Vögel (Aves) mit zwei Familien:Schleiereulen (Tytonidae) Eulen im engeren Sinn (Strigidae)

Die Eulen im engeren Sinne enthalten 28 Gattungen und 145 Arten. Auch hier gibt noch einmal zwei Unterfamilien:Echte Eulen (Buboninae) mit der Gattung der Uhus (Bubo) Käuze und Ohreulen (Striginae)