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Lufengosaurus
Lufengosaurus lebte vom Ende der Trias bis ins frühe Jura im heutigen China. Mit sechs Metern Körperlänge brachte er es auf ein Gewicht von bis zu vier Tonnen. Der Lufengosaurus war ein Pflanzenfresser.
Siamesische Kobra
Schlangen (Serpentes) Schlangen sind in etwa 2 500 verschiedenen Arten über weite Gebiete der gesamten Welt verbreitet, wo sie die unterschiedlichsten Lebensräume besiedeln. Man findet sie im Urwald, im Meer und in Wüsten; eine besondere Artenvielfalt lässt sich

  


Entenvögel

(Anatidae)

1. Allgemeines Das auffälligste gemeinsame Merkmal der Enten- und Gänseverwandten sowie der Spaltfußgänse ist der seiherartige Schnabel: am Schnabelrand reihen sich Hornlamellen, die zusammen mit der fleischigen, sensitiven, meist gezackten Zunge als feinmaschiger Seihapparat wirken. Wenn Entenvögel auf Nahrungssuche sind, öffnen sie ständig ihren Schnabel ein wenig und schließen ihn wieder. Die Zunge zieht das Wasser durch die Schnabelspitze ein und quetscht es beim Schließen des Schnabels wieder aus dem Schnabel heraus. Dabei werden Futterteile von den feinen Nervenenden als brauchbar identifiziert und mit den Hornlamellen festgehalten. Bei den Gänsen sind diese Lamellen gröber ausgebildet und dienen zum Abbeißen von Gräsern. Bei den Sägern sind die Lamellen zu Hornzähnen geworden, mit deren Hilfe die Vögel ihre schlüpfrige Beute, nämlich Fische, festhalten können.

2. Monogamie und Brutpflege Wie die meisten Vogelarten leben auch die Enten und Gänse in Monogamie. Die Dauer der Einehe ist allerdings unterschiedlich lang. Bei den meisten Entenarten endet sie schon mit dem Ablegen des ersten Eis; bei manchen Arten (z.B. Blauflügelente und Löffelente) bleiben die Erpel bis zum Schlüpfen der Küken in der Nähe des Nestes. Bei den eigentlichen Gänsen dagegen sind die Männchen immer beim Nest, verteidigen ihre Gattin und das Gelege und beteiligen sich nach dem Schlupf am Führen der Jungen. Da die Gänseküken fast ein ganzes Jahr, also bis zum Beginn der nächsten Brutzeit, geführt werden, bleiben die Eltern während des Winters zusammen und verpaaren sich im Frühling wieder miteinander. So kommt bei den Gänsen eine Dauerehe zu Stande. Diese Bindung ist oft so fest, dass ein "verwitweter" Vogel sich bis an sein Lebensende mit keinem anderen Partner mehr paart.Die Beteiligung bzw. Nichtbeteiligung an der Brutpflege ist also eines der Unterscheidungskriterien zwischen Gänsen und Enten. Beim Trauerschwan und einigen Arten der Pfeifgänse nimmt das Männchen sogar am Brüten teil.

3. Systematik Entenvögel bilden die weitaus größere Familie in der Ordnung der Gänsevögel (Anseriformes) .

Alle Angehörige dieser Familie besitzen Hornleisten am inneren Schnabelrand, ein sehr empfindliches Schnabelinneres sowie Schwimmhäute zwischen den Vorderzehen.

Es gibt drei verschiedene Unterfamilien: Entenverwandte (Anatinae) mit ebenfalls größeren Schwimmhäuten, aber meist großen Schuppen an Beinen und Zehen. Gänseverwandte (Anserinae) mit größeren Schwimmhäuten und kleinen Schuppen an den Beinen und Zehen. Zu ihnen gehören z.B. die weißköpfige, ansonsten graubraun gesprenkelte Kaisergans (Anser canagicus) , die fast reinweiße Zwergschneegans (Anser rossii) , die weißbrüstige Blessgans (Anser albifrons) und die Hausgans. Spaltfußgänse (Anseranatinae) mit winzigen Schwimmhäuten.