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Kakadus
Kakadus (Kakatoeine) Die zwischen 30 und 80 Zentimeter großen Arten dieser Unterfamilie sind in Australien und Südostasien lebende Waldbewohner. Das Gefieder der Kakadus ist meistens weiß, des Öfteren auch grau oder schwarz, der Schwanz ist relativ kurz. Auf dem
Neufundländer, Kopfstudie
Neufundländer Ursprungsland: Kanada. Dieser robuste Gebrauchshund erreicht eine Schulterhöhe von gut 70 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 70 Kilogramm. Das Fell der Neufundländers ist immer einfarbig schwarz oder braun und langhaarig. Sie besitzen einen kurzen Schädel

  


Dinosaurier

(aus griechisch: deinos, "schrecklich" und sauros, "Echse")

1. Allgemeines Dinosaurier bilden eine Überordnung heute ausgestorbener Reptilienarten. Sie traten erstmals vor etwa 210 Millionen Jahren, also zu Beginn der oberen Trias, auf. Sie starben zu Beginn des Tertiärs, also vor etwa 65 Millionen Jahren, wieder aus. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckte man in England erste Dinosaurier-Fossilien. In den USA fand man gegen Ende des 19. Jahrhunderts das erste vollständige Dinosaurierskelett.

2. Warmblütigkeit Bis heute ist die Frage nach der Warmblütigkeit der Dinosaurier noch nicht geklärt. Man geht davon aus, dass zumindest einige Arten warmblütig gewesen sein mussten; dafür spräche das schnelle Wachstum der Tiere, die aufrechte Körperhaltung der meisten sowie der daraus resultierende hohe Stoffwechsel.

3. Aussterben Auch der Grund für das Aussterben dieser hoch entwickelten Reptilien ist bis heute nicht ganz klar. Durch geologische Untersuchungen fand man in den Gesteinsschichten von vor 65 Millionen Jahren eine starke Iridium-Anomalie, die auf einen Meteoriteneinschlag zurückzuführen ist. Ein entsprechender Krater wurde später im Golf von Mexiko gefunden. Man geht davon aus, dass der Meteorit wegen seines enormen Umfangs zu einer Klimakatastrophe geführt haben könnte, die erhebliche Folgen für das Leben auf der Erde hatte. Da sich das Aussterben der Dinosaurier aber über einen relativ langen Zeitraum hinzog, muss man davon ausgehen, dass nicht allein der Meteoriteneinschlag der Grund für das Aussterben gewesen sein kann. Auch haben viele andere Tiergruppen diese Zeit überlebt. Man muss also weiter nach Hinweisen auf Gründe suchen, die für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich sein könnten.

Mit dem Ende der "schrecklichen Echsen" wurden ökologische Nischen frei, ohne die sich unsere heutige Tierwelt in ihrer Vielfalt nicht hätte entwickeln können.

4. Systematik Heute teilt man die Dinosaurier in zwei Ordnungen ein:

1. Vogelbecken-Dinosaurier (Ornithischia) Der Aufbau ihres Beckens ähnelt dem von Vögeln. Ornithischia waren wohl durchwegs Pflanzenfresser, deren Unterkiefer an den Schnabel von Vögeln erinnerte. Man geht davon aus, dass die Zähne dieser Wirbeltiere immer wieder nachwuchsen. Zu den Vogelbecken-Dinosauriern zählen unter anderen der Iguanodon, der Triceratops und der Hadrosaurus

2. Echsenbecken-Dinosaurier (Saurischia) mit zwei Unterordnungen: a) Saurodomorpha waren vierbeinige, Pflanzen fressende Tiere, mit langem Hals und langem Schwanz. Zu ihnen zählen etwa der Brontosaurus oder der Plateosaurus. b) Theropoda waren zweibeinige, Fleisch fressende Raubsaurier, die als Vrofahren unserer heutigen Vögel gelten; darunter z.B. der Tyrannosaurus oder der Archaeopterix.