Loginname
Password


Merlin
Merlin (Falco columbarius) eigentlich: Großer Merlin ; der Merlin ist vor allem im nördlichen Europa beheimatet, man findet ihn jedoch regional auch in Amerika und Asien. Er ist bevorzugt in sumpfigem Gelände, auf Dünen oder Feldern zu finden. Der Merlin erreicht
Milbe
Milben (Acari) Milben sind auf der ganzen Welt verbreitet. Da sie sich fast allen Lebensräumen anpassen können, sind sie sowohl an Land als auch in Gewässern anzutreffen. Sie sind meist unter einem Zentimeter groß, mit Ausnahme der größeren Zecken. Die kleinsten

  


Atlantischer Hering

(Clupea harengus)

1. Verbreitungsgebiet Der Altlantische Hering ist im Nordostatlantik und in der Ostsee verbreitet. Dort lebt der Schwarmfisch in Tiefen bis zu 250 Metern.

2. Körperbau Der Atlantische Hering wird bis zu 40 Zentimeter lang. Sein lang gestreckter Körper ist mit großen Rundschuppen bedeckt, die leicht abfallen und am Kopf ganz fehlen. Mit der Zeit lagern sich Ringe aus organischem Material ab; anhand dieser Ringe können Wissenschaftler das Alter der Fische bestimmen. Heringe können maximal 25 Jahre alt werden. Die Grundfärbung ist blau-grün bis violett-silbrig gefärbt.

3. Ernährung und Fortpflanzung Der Atlantische Hering ernährt sich vorwiegend von Plankton, wobei die von dem vorstreckbarem Maul eingesaugten Organismen von einem Kiemenfilter in Menge zurückgehalten werden.Die verschiedenen Arten unterscheiden sich vor allem in ihrem Laichverhalten. 20 000 bis 50 000 Eier werden pro Weibchen in 30 bis 70 Meter Tiefe abgelaicht. Diese sinken dann zu Boden, wo sie haften bleiben. Nach neun bis 21 Tagen schlüpfen die Larven, die in etwa vier Jahren zu geschlechtsreifen Tieren heranwachsen.

4. Sonstiges Der Atlantische Hering tritt oft in riesigen Schwärmen auf, die sich nachts trennen und sich am Tage neu bilden. Der Atlantische Hering hat viele Feinde: für Wale, Robben und viele Raubfischarten bildet dieser Fisch eine wichtige Nahrungsgrundlage. Auf diese natürlichen Verfolger ist der Hering eingestellt, nicht aber auf die modernen Fangmethoden des Menschen: Wenn große Schwärme zum Laichen an die Küsten kommen, werden sie dort mit senkrechten, treibenden Netzwänden (Treibnetzen) gefangen. Heringe spielen in der Fischerei eine große Rolle, da sie neben Aalen die nährstoffreichsten Fische sind.

5. Systematik Art aus der Familie der Heringe (Clupeidae) in der Unterordnung der Heringsartigen (Clupeoidei) , die zur Ordnung der Heringsfische (Clupeiformes) und damit zur Überordnung der Echten Knochenfische (Teleostei) aus der Klasse der Knochenfische (Osteichthyes) zählt.