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Kohlweißling
Kohlweißling (Pieris brassicae) eigentlich: Großer Kohlweißling ; dieser Schmetterling ist über weite Gebiete Europas sowie über Nordafrika und die gemäßigten Gebiete Asiens verbreitet und bevorzugt in Gärten und in der Nähe von Feldern zu finden. Der Kohlweißling
Kleiner Fuchs
Kleiner Fuchs (Aglais urticae) auch: Nesselfalter ; dieser Falter ist über weite Gebiete Europas und Asiens verbreitet, wo er die unterschiedlichsten Lebensräume besiedelt. Der Kleine Fuchs erreicht eine Spannweite von ca. 50 Millimetern, seine Flügel sind von feuerrotem

  


Schmetterlinge

(Lepidoptera)

Schmetterlinge stellen neben den Käfern die größte Ordnung im Insektenreich dar. Mit über 100 000 Arten besiedeln Schmetterlinge mit Ausnahme der Antarktis sämtliche Regionen der Erde.

Durch ihre Größe und die unterschiedliche Farbenpracht ist die Ordnung der Schmetterlinge sehr vielgestaltig: Einige (südamerikanische) Arten erreichen eine Flügelspannweite von über 30 Zentimeter, während andere mit einer Spannweite von nur zwei Millimetern kaum sichtbar sind.

Charakteristisch für die beliebten Insekten sind die zarten Flügel, die in den verschiedensten Farben schimmern. Schmetterlinge besitzen je ein Paar Hinter- sowie ein Paar Vorderflügel, die auf beiden Seiten mit sehr feinen Schuppen besetzt sind. Diese Schuppen enthalten bei einigen Arten Pigmente unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung, die den Schmetterlingen ihre Farbenpracht verleihen. Bei anderen Arten wird die Farbigkeit durch physikalische Interferenzen erzeugt, die die Tiere metallisch glänzen lassen.

Eine weitere Gemeinsamkeit der meisten Schmetterlingsarten ist der Saugrüssel, der sich im Laufe der Evolution aus den Mundwerkzeugen gebildet hat. Dieser Saugrüssel wird in Ruhestellung zu einer Spirale aufgerollt und zur Nahrungsaufnahme mithilfe von Muskeln und dem Ansteigen des Blutdrucks ausgestreckt. Der Rüssel erlaubt es dem Schmetterling, Blütennektar aufzunehmen; nur wenige Arten besitzen beißende Mundwerkzeuge; diese Arten ernähren sich dann hauptsächlich von zerkauten Blättern.

Erwähnenswert sind auch die gut entwickelten Fühler der Schmetterlinge: Sie dienen als Geruchsorgane, und männliche Schmetterlinge nehmen mit ihnen die Sexuallockstoffe (Pheromone) der Weibchen auf. Der Geruchssinn ist so fein, dass ein Molekül des weiblichen Lockstoffes ausreicht, um ein Männchen aus weiter Entfernung anzulocken.

Die Raupen der meisten Schmetterlingsarten sind sehr gefräßig und ernähren sich vornehmlich von Pflanzen, nur wenige Arten leben räuberisch. Das fertige Insekt ernährt sich von den verschiedensten Stoffen wie beispielsweise Blütennektar, Obst, Pflanzenabfälle und sogar Aas.

Wie die meisten anderen Insekten machen auch Schmetterlinge eine komplexe Entwicklung mit vollständiger Verwandlung (Holometabolie) durch. Ist die Entwicklung über Ei, Larve (das so genannte Raupenstadium) und Puppenstadium abgeschlossen, so lebt das prächtige Insekt (die so genannte Imago) manchmal nur noch wenige Stunden, in denen es sich paaren muss, um das Fortbestehen der Art zu sichern.

Systematik Ordnung aus der Klasse der Insekten (Insecta) .

Man unterscheidet im Allgemeinen zwei Unterordnungen:Höhere oder Großschmetterlinge (Heteroneura) Kleinschmetterlinge (Homoneura)